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Tickerarchiv
  • 14.08.2019

    Mark Ritson: Warum TV an die Spitze der Mediapläne gehört

    TV sollte weiterhin auf Platz 1 der Mediapläne für große Marken stehen, schreibt Mark Ritson, internationaler Marketingexperte und Professor an der Melbourne Business School, in seinem aktuellen Beitrag für die "Marketing Week". Als Begründung führt er eine Analyse der Videonutzung in Großbritannien an, bei der TV im Vergleich mit Streamingdiensten und YouTube nach wie vor hervorragend abschneidet. Die Daten stammen von der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom. Mehr...
  • 28.10.2017

    Totgesagte leben länger

    Wie oft und wie lange schon wurde dem TV-Markt ein schleichender Tod vorausgesagt? Der renommierte Marketing-Professor und gefragte Kolumnist und Referent Mark Ritson versucht in seinem aktuellen Gastkommentar auf marketingweek.com, die prophezeite Entwicklung zu widerlegen. In den letzten Jahren bekamen jene, die mit Vermarktung und Werbung im Fernsehen zu tun hatten, vor allem eines zu hören, schreibt Ritson: TV ist tot – als Medium und als Werbegattung. Digitale Videos, YouTube und Facebook übernehmen künftig das Ruder. Doch nicht jede Prophezeiung tritt auch immer ein, so Ritson.

    Aktuelle Studien und Analysen zeigen ein anhaltend gesundes Niveau, erläutert der Marketing-Experte. Sowohl bei Nutzung des Mediums TV selbst als auch bei Nutzungsdauer und Reichweite. Freilich, so Ritson weiter, sehen jüngere Mediennutzer weniger klassisch TV. Aber im Großen und Ganzen zeige TV in Nutzung und Reichweite ein stabiles Bild, wie ein Blick auf den durchschnittlichen TV-Werbezeitkonsum beweist: 2007 war der TV-Konsument mit 40 TV Ads konfrontiert, diese Zahl liegt heute bei 43, argumentiert Ritson. Letzte Atemzüge sehen wohl anders aus, demonstriert der Marketing-Profi anhand beispielhafter Entwicklungen das Weiterleben von TV:

    Beispiel Eins „Aufmerksamkeit“

    Facebook und YouTube argumentieren, dass sie ein Milliarden großes Publikum – auch mit Werbung - erreichen. Allerdings liegt z.B. Procter & Gamble zufolge die Aufmerksamkeitsspanne der User bei (eigener) Online-Bewegtbildwerbung nur bei durchschnittlichen 1,7 Sekunden.

    Beispiel Zwei „Reichweiten“

    Sportübertragungen werden von mehreren Millionen Menschen verfolgt. Für Online-Werbung scheinbar ein Paradies, wie auch 2016 die US-Fußball-Liga NFL dachte, als sie Twitter mit der Liveübertragung ihrer Spiele beauftragte. Der Sportkanal ESPN meldete – dank nicht gut nachvollziehbarer Messmethoden – gigantische Reichweitendaten. Als Marktforscher Nielsen versuchte, diese hochgerechneten Zahlen methodisch zu untermauern, blieben von den 100 Mio. (Werbe)-Zusehern bloß 300.000 über. Zum Vergleich: Via TV wurden zu diesem Sportevent 15mal mehr relevante Zuseher (Millennials) erreicht als über Twitter…

    Beispiel Drei „Werbekosten“

    Und noch einmal ein Blick auf Twitter und die NFL. Nicht nur, dass die Reichweitendaten von Twitter untauglich hochgerechnet wurden, auch der vermeintliche Schnäppchenpreis von 250.000 US-Dollar für einen 30-Sekunden-Spot verliert an Attraktivität, wenn man ihn der TV-Spendings-Rechnung gegenüberstellt: für dieselbe Spotlänge musste man zwar bei NBC 550.000 US-Dollar hinblättern – allerdings mit einem 50mal größeren Zuschauerzahl.

    Da wundert es nicht, dass die TV-Sender – wie zuletzt CBS mit „Star Trek“ - neue Serien doch lieber zuerst im „guten alten TV“ starten …






    Foto: © Marketingweek.com
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  • 14.07.2017

    Junge kehren von Netflix und Co. zum TV zurück

    Eine aktuelle Studie belegt, dass deutsche KonsumentInnen und Konsumenten zwischen 18 und 24 Jahren von Streamingdiensten wie Netflix und Amazon Prime Video zum traditionellen Fernsehen zurückkehren.

    Foto: © goodluz/www.shutterstock.com

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  • 12.06.2017

    Medien-Missverständnis wird Werbebranche zum Verhängnis

    TV lebt gerade so richtig auf. Nicht wegen, sondern dank der Digitalisierung. Die Film Factory hat sich angesehen, "mit welchem Medium sich das Publikum wirklich ins Bett legt". Mehr...
  • 14.03.2017

    94% der Bewegtbildwerbung wird im TV angesehen

    Wie eine neue Studie der Gattungsinitiative Thinkbox aus Großbritannien zeigt, entfallen dort drei Viertel der Bewegtbildnutzung auf TV (live und aufgezeichnet) - bei der Werbung sind es sogar 94%.

    Details zur Studie auf thinkbox.tv


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  • 17.02.2017

    Screenforce: Gemeinsam stärker

    Horizont.at berichtet in seiner jüngsten Ausgabe über die Vorteile unserer länderübergreifenden Gattungsinitiative. Zur Sprache kommen dabei auch die Ziele von Screenforce und die zahlreichen Aktivitäten, die wir entfalten um die Vorzüge von TV-Werbung adäquat zu kommunizieren.

    Horizont-Beitrag
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  • 23.09.2016

    Facebook verrechnete sich stark bei Sehdauer von Werbevideos

    Facebook hat sich bei der Errechnung der Sehdauer von Video-Werbung auf seiner Plattform stark verrechnet, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Aufgrund eines Rechenfehlers seien die Werte, die Facebook in den letzten zwei Jahren an seine Werbekunden geliefert hat, teilweise zwischen 60 und 80 Prozent über den tatsächlichen Werten gelegen.

    Große Werbekunden sind verärgert, das Social-Network zuletzt mit steigenden Nutzerzahlen seiner Videos geworben hat und die veröffentlichten Zahlen die Basis für den Mediaeinkauf sind. Für die Berechnung wurden zudem nur Videos herangezogen, die länger als drei Sekunden angesehen wurden, was die durchschnittliche Sehdauer künstlich erhöhte.

    Kunden fordern Analysetools von Drittanbietern

    Publicis Media und andere Werbetreibende sind laut Wall Street Journal allerdings verärgert, da die offiziellen Zahlen die Basis für Entscheidungen im Werbeeinkauf und in der Kreation von Video-Content sind. In einem Schreiben an Kunden fordert die Agentur, dass Facebook künftig Analytics-Tools von Drittanbietern zulassen müsse. Denn zwei Jahre lang derart übertriebene Zahlen zu berichten sei nicht akzeptabel, so Publicis Media.




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  • 12.05.2016

    "Das Lagerfeuer und die Sonne der Nation"

    "Das Fernsehen erfährt gerade eine Rehabilitation", schreibt das "Zeit-Magazin" in einer großen Analyse, viele Forscher seien gerade dabei, die positive Wirkung - viele sprechen von Gratifikationen - des Fernsehens zu erforschen. Die wichtigsten Gründe für die Robustheit des Mediums: die Sozialisation ("Television Natives"), die "Effizienz" bei der Nutzung, die  Gewohnheiten und die damit verbundene "gesellschaftliche Ordnung"  , der "Taktgeber im Alltag". Das Fazit: "Das Fernsehen ist nicht nur das Lagerfeuer der Nation, es ist auch die Sonne der Nation." Mehr...
  • 21.01.2016

    Screenforce: YouTube und Facebook überschätzt

    Für Martin Krapf, Geschäftsführer das Gattungsinitiative Screenforce, sind YouTube und Facebook hervorragende Plattformen - als Werbemedium dagegen taugten sie nur sehr eingeschränkt. "Youtube ist ein Scheinriese und Facebook ist für die Markenkommunikation nicht geeignet", so Krapf. Die Netto-Reichweiten ließen sich mit beiden Plattformen kaum steigern, die inkrementelle Reichweite sei tatsächlich eine Legende.
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  • 09.07.2015

    TV ist beim Einsatz von Social Media führend

    Bei der Nutzung sozialer Medien schneiden die deutschen TV-Sender im Vergleich zu den anderen klassischen Medien Print und Radio wesentlich besser ab. So lautet das zentrale Fazit einer Analyse von Prof. Andreas Möning, Studienleiter am Hamburger Campus der Business & IT School BiTS. Bei allen untersuchten Kriterien erhalten die Fernsehsender von der Studie mehrheitlich gute Noten. Mehr...