Mehr Vertrauen in TV als in Streaming- und Online-Anbieter



Hohes Vertrauen in TV ist der Garant für hohe Werbewirkung. Adressable Advertising wird vielen Marken den Weg in die TV-Werbung öffnen.

Gemeinsam mit Finecast und der Dipstick Research Group (DRG) wurde das Forschungsprojekt „Thinking Outside The Box“ ins Leben gerufen, um das Medium TV in der heutigen Welt zu erforschen. Was bedeutet TV für die Zuschauer, wie rezipieren sie es und wie reagieren sie auf Inhalte?

60 Prozent der Befragten haben das Gefühl, dass sich ihre Wahrnehmung über TV in den letzten fünf Jahren verändert hat. Einige Gewohnheiten bleiben jedoch erhalten: 85 Prozent werden immer einen Fernseher im Haus haben. Das TV, insbesondere die Mediatheken der Sender, bleibt für 74 Prozent das Nonplusultra eines qualitativ hochwertigen Mediums. Nur 57 Prozent bezeichnen die Inhalte der Streaminganbieter als qualitativ hochwertigen Inhalt. Diese Zahlen korrelieren eng mit dem Vertrauen in TV. 75 Prozent vertrauen den Inhalten in TV und Sender-Mediatheken, während nur 57 Prozent Online-Videos und Streaminginhalte als vertrauenswürdig erachten.

Auch bei der Werbung steht TV an der Spitze der Beliebtheitsskala. 59 Prozent der Befragten, die Werbung gegenüber offen sind, vertrauen TV am meisten. Damit liegt es deutlich vor anderen Kanälen wie Print (elf Prozent), Kino (neun Prozent), Out-of-Home (neun Prozent), Radio (sechs Prozent) und Online (sechs Prozent).

Ein Drittel der Befragten gibt an, bei persönlich als relevant empfundener Werbung aufmerksamer zu sein. Darin zeigt sich das Potenzial von Targeted Adressable Advertising, um Seher mit maßgeschneiderten Botschaften zu erreichen. Adressable Advertising wird für viele Marken als potenzieller Einstieg in den TV-Werbemarkt gesehen, da es zielgerichtete Investitionen für bestimmte Zielgruppen und geografische Gebiete ermöglicht.

„Die Seherinnen und Seher wollen relevante und kreative TV-Werbung, die sie auch wirklich gerne sehen und nicht als störend und aufdringlich empfinden“, so Phoebe Casey-Miller Forschungsleiterin der DRG.

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