TV bringt die Wirtschaft in Gang



Alle aktuellen Studien sprechen eine Sprache: Kein anderes Medium bietet bessere Werbewirkung als TV. Die Nutzungszahlen zeigen nicht nur durch Covid-19 deutlich nach oben. Die Österreicher schauen immer mehr fern und schätzen die Mediatheken der Sender. Das alles hilft der Wirtschaft, Konsumanreize zu schaffen.

2020 bleibt wahrscheinlich nicht nur als Jahr der Pandemie, sondern auch als Jahr der TV-Studien in Erinnerung. So unterschiedlich sie alle sind, sie sprechen eine Sprache. Die Menschen sehen mehr fern. Dafür sind viele Faktoren verantwortlich. Das Vertrauen in das hochwertige journalistische Umfeld ebenso wie neue technische Möglichkeiten, auf jedem Device immer und überall die gewünschten Inhalte zu sehen.

Laut aktuellem Media Server verbringen die Menschen 216 Minuten pro Tag mit TV. Demgegenüber stehen beispielsweise nur 73 Minuten in den gehypten sozialen Medien. Die aktuelle Bewegtbildstudie geht noch mehr ins Detail. 79 Prozent der Gesamtbevölkerung sehen pro Tag fern. In der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es 60 Prozent. Also keine Rede davon, dass Netflix und Co. den Fernsehsendern den Rang ablaufen. Blickt man tiefer in die Studienergebnisse, finden sich durchwegs amüsante Details. Während 1,9 Prozent der Videonutzung auf die aussterbende DVD entfallen, sind es gerade mal jeweils 0,6 Prozent bei Facebook und Instagram.

Besonders spannend wird es, wenn man sich anschaut, auf welchem Bildschirm die Menschen Inhalte konsumieren. 98 Prozent der Österreicher schauen TV am liebsten am großen Bildschirm – und dort ist die Werbewirkung am größten. Das belegt die umfangreiche Studie „Not All Reach Is Equal“ der renommierten australischen Wissenschaftler Karen Nelson-Field. Sowohl Absatzwirkung als auch Werbeerinnerung erzielen am TV-Bildschirm Höchstwerte. Kein Wunder! Hier ist die Aufmerksamkeit hoch, die Ablenkung am Bildschirm gering und der Ton an.