Von der Leyen warnt vor Fake News und Desinformation



Kommissionspräsidentin von der Leyen warnt vor Desinformation und unseriösen Produktangeboten in Zeiten der Corona-Pandemie.

 

„Es gibt enorm viele Fake News zum Coronavirus, nicht nur, aber vor allem online“, sagt sie in einer Videobotschaft. „Wenn Meinungen manipuliert sind, ist das immer Grund zur Sorge, aber hier geht es um Gesundheit.“ Es ärgere sie, wenn auf dem Rücken verunsicherter Menschen Profite gemacht werden, unterstrich von der Leyen. So werde Seife, die angeblich Corona-Keime abtötet, zu unverschämten Preisen verkauft. Die Europäische Kommission arbeitet in der Sache intensiv mit großen sozialen Plattformen zusammen.

Sie haben bereits Maßnahmen ergriffen, um gefährliche Inhalte und irreführende Werbung zu löschen und vertrauenswürdige Inhalte zu verlinken. „Aber es muss noch mehr getan werden“, unterstreicht von der Leyen. Soziale Medien müssten ihre Daten mit Faktencheckern und Wissenschaftlern teilen und könnten so helfen, gefährliche Inhalte besser frühzeitig aufzuklären. Die Kommission will Nutzerinnen und Nutzer überdies helfen, verdächtige Fakten selbst zu checken. Sie hat eine Website eingerichtet, auf der Falschmeldungen zur Coronakrise richtiggestellt werde.