Money follows Impact



In ihrem Gastbeitrag für OMG-Jahrbuch 2019 lassen Screenforce-Geschäftsführer Martin Krapf und Screenforce-Pressesprecher Andreas Kühner „aus Youtube und Facebook die Luft raus“ – so formuliert es der deutsche Horizont.

Dabei sagen Krapf und Kühner in Ihrem Beitrag nichts wirklich Revolutionäres. Vielmehr fassen die beiden im aktuellen Jahrbuch der deutschen Mediaagenturen* lediglich – betont fachlich-sachlich – ihre Argumente zu den Themen Total Video, Nutzung und Wirkung zusammen. Krapf und Kühner sind „fest davon überzeugt: ,Money follows Impact‘ – die bisherige Devise des Marktes ,Money follows Eyeballs‘ hat sich als Trugschluss erwiesen. Denn so zeigt sich bei der Zielgruppe der Millennials in Großbritannien ein radikal anderes Bild, wenn man die Nutzungszahlen des Mediums auf die Werbung herunterbricht: Dann schrumpft Youtube von 22 Prozent auf knapp 3 Prozent, Broadcast erhöht sich von knapp 50 Prozent auf über 90 Prozent. Im Klartext: Selbst bei einer Kampagne, die sich explizit an die junge Zielgruppe der 16- bis 34-Jährigen richtet, dürfte Youtube als Werbeplattform letztlich nur eine marginale Rolle spielen. Schlicht, weil die Kunden die Millennials mit Werbung hier kaum erreichen.“ 

Hingehen, wo es wehtut

Jedenfalls, mache gerade der Beitrag der beiden TV-Vertreter deutlich, woran es im OMG-Jahrbuch oft mangelt, kommentiert der deutsche Horizont den Text der beiden: „An Beiträgen nämlich, die wie der von Krapf/Kühner ins Zentrum der aktuellen mediapolitischen Debatten stoßen. Die, wie man im Fußballer-Deutsch sagt, auch mal da hingehen, wo es wehtut.“

Best of OMG

Einmal im Jahr veröffentlicht die Organisation der Mediaagenturen ein „Best of OMG“, in dem hochkarätige Autorinnen und Autoren zu Wort kommen. Der Untertitel des OMG-Jahrbuches 2019 lautet „Bang! Marke, Content, Werbewirkung“.

 

» Der Gastbeitrag „Money follows Impact“ als pdf zum Download

 

* Herausgeber ist die  Organisation Mediaagenturen im GWA, GWA = Gesamtverband Kommunikationsagenturen, die Interessenvertretung deutscher Kommunikations- und Werbeagenturen.